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Geburtsterminrechner


Geburtsterminrechner

Wann kommt Ihr Baby? Berechnen Sie mit unserem kostenlosen Geburtsterminrechner schnell und zuverlässig Ihren voraussichtlichen Entbindungstermin (ET).

ERGEBNIS
Sie sind wahrscheinlich noch nicht schwanger.

Es gab einen Fehler bei Ihrer Berechnung.

Zuletzt aktualisiert: 27. Juni 2026

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum Sie den Geburtsterminrechner verwenden sollten
  2. Die Dauer einer Schwangerschaft
  3. Gestationsalter (Menstruationsalter) vs. fruchtbares Alter (Ovulationsalter)
  4. Möglichkeiten zur Schätzung des Geburtstermins
    1. Überprüfung der hCG-Werte
    2. Datum der letzten Menstruation
    3. Ultraschalluntersuchung
    4. Bewegung des Fötus
    5. IVF-Datum
    6. Gynäkologische Untersuchung
  5. Anzeichen für bevorstehende Wehen

Geburtsterminrechner

Halten Sie gerade einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen und fragen sich gespannt, wann Ihr Baby das Licht der Welt erblicken wird? Herzlichen Glückwunsch! Unser Geburtsterminrechner hilft Ihnen zuverlässig dabei, den voraussichtlichen Entbindungstermin (ET) für Ihr Kind zu berechnen. Sie können Ihren Stichtag ganz einfach anhand des Tages der Empfängnis oder dem Datum Ihrer letzten Regelblutung ermitteln.

Den eigenen Geburtstermin zu kennen, ist ein essenzieller erster Schritt, um die optimale medizinische Vorsorge für Sie und Ihr ungeborenes Baby zu planen. Bitte beachten Sie jedoch: Ein Schwangerschaftsrechner liefert stets nur einen Richtwert. Nur etwa vier Prozent aller Babys kommen exakt am errechneten Stichtag zur Welt – leichte zeitliche Verschiebungen sind also völlig normal.

Warum Sie den Geburtsterminrechner verwenden sollten

Ein Geburtsterminrechner erfüllt einen klaren Zweck: Er gibt Ihnen eine realistische Einschätzung, wann Ihr Baby geboren wird. Dies ist besonders praktisch für werdende Mütter, die noch keinen Termin bei ihrem Frauenarzt hatten und ihren Entbindungstermin schon vorab wissen möchten. Wie bereits erwähnt, dient der Rechner als Orientierungshilfe, da jedes Baby sein eigenes Entwicklungstempo hat.

Den voraussichtlichen Geburtstermin zu kennen, bringt viele Vorteile mit sich. Er hilft Ihnen nicht nur bei der emotionalen und praktischen Vorbereitung auf die Ankunft Ihres Babys (etwa bei der Planung von Mutterschutz und Babyausstattung), sondern liefert auch Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme wichtige Anhaltspunkte, um Ihre Gesundheit und die Entwicklung Ihres Kindes in jeder Schwangerschaftswoche (SSW) präzise zu überwachen.

Der Geburtstermin kann mit verschiedenen Methoden berechnet werden – manche sind jedoch genauer als andere. Bei Ihrem ersten Arztbesuch wird Ihr Frauenarzt den Termin auf Basis des ersten Tages Ihrer letzten Periode berechnen und ihn durch erste Ultraschallmessungen gegebenenfalls noch einmal anpassen.

Die Dauer einer Schwangerschaft

Medizinisch gesehen beginnt die Zählung der Schwangerschaftswochen mit dem ersten Tag Ihrer letzten Menstruation. Das bedeutet paradoxerweise, dass die rund zwei Wochen vor dem eigentlichen Eisprung und der Befruchtung bereits als Schwangerschaftszeit mitzählen. Eine reguläre Schwangerschaft dauert ab diesem Tag genau 40 Wochen (280 Tage), was etwa neun Kalendermonaten entspricht.

In einer Schwangerschaft ist jede einzelne Woche entscheidend! Babys, die vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, gelten als Frühgeborene. Bei Kindern, die vor der 38. SSW zur Welt kommen, besteht zudem eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie vorübergehend auf einer Neugeborenen-Intensivstation medizinisch betreut werden müssen.

Gestationsalter (Menstruationsalter) vs. fruchtbares Alter (Ovulationsalter)

Die gängigste Methode zur Berechnung des Geburtstermins stützt sich auf das Gestationsalter – berechnet ab dem Datum, an dem Ihre letzte Regelblutung einsetzte. Der voraussichtliche Entbindungstermin liegt exakt 40 Wochen nach diesem Tag. Der große Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die meisten Frauen den ersten Tag ihrer letzten Periode genau kennen, während der exakte Tag des Eisprungs oft unbemerkt bleibt. Diese Methode kann jedoch ungenau sein, insbesondere wenn Ihr Zyklus unregelmäßig ist oder Sie kurz zuvor hormonell verhütet haben.

Das Ovulationsalter (Befruchtungsalter) wird herangezogen, wenn die Frau den genauen Tag der Empfängnis kennt. Wenn Sie dieses Datum kennen, zählen Sie von dort an einfach 38 Wochen in die Zukunft, um Ihren Stichtag zu erhalten. Diese Methode ist seltener, da der exakte Zeitpunkt der Befruchtung oft schwer zu bestimmen ist. Sie eignet sich jedoch hervorragend für Frauen, die beispielsweise einen Eisprungrechner oder Ovulationstests verwendet haben, um ihre fruchtbaren Tage zu ermitteln.

Wichtig zu wissen: Selbst wenn das Datum des Eisprungs bekannt ist, lässt sich der Moment der tatsächlichen Befruchtung nicht immer auf den Tag genau festlegen. Spermien können im Körper einer Frau bis zu fünf Tage überleben. Die Eizelle selbst ist nach dem Eisprung jedoch nur für ein kurzes Zeitfenster von 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Haben Sie also einige Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr gehabt, kann die Schwangerschaft zeitverzögert eingetreten sein.

Möglichkeiten zur Schätzung des Geburtstermins

Es gibt verschiedene Ansätze, mit denen Ihr Gynäkologe oder Ihre Hebamme den voraussichtlichen Geburtstermin (ET) berechnen kann. Werfen wir einen Blick auf die einzelnen Methoden und wie sie funktionieren:

Überprüfung der hCG-Werte

Das Hormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) ist weithin als das "Schwangerschaftshormon" bekannt. Es wird von den Zellen der Plazenta gebildet, um die befruchtete Eizelle nach der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. In einem Urintest lässt sich hCG etwa 12 bis 14 Tage nach der Empfängnis nachweisen, während es im Blut oft schon nach 11 Tagen messbar ist.

Herkömmliche Heim-Schwangerschaftstests reagieren auf das Vorhandensein von hCG im Urin, um ein positives Ergebnis anzuzeigen. Ärzte nutzen Bluttests, um die Schwangerschaft anhand der exakten hCG-Konzentration frühzeitig zu bestätigen, noch bevor im Ultraschall etwas zu sehen ist.

Datum der letzten Menstruation

Sobald Sie einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten, ist die Berechnung nach der letzten Periode die Standardmethode. Sie können dieses Datum bequem in unseren Geburtsterminrechner eingeben oder die sogenannte Naegele-Regel anwenden: Addieren Sie 7 Tage zum ersten Tag Ihrer letzten Periode und ziehen Sie 3 Monate ab. Noch einfacher gerechnet: Addieren Sie exakt 40 Wochen zum ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung.

Ultraschalluntersuchung

Wenn sich der Geburtstermin aufgrund eines unregelmäßigen Zyklus nicht zuverlässig berechnen lässt, greifen Ärzte auf die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) zurück. Diese Methode ist äußerst präzise, um das exakte Alter der Schwangerschaft zu bestimmen – besonders, wenn sie im ersten Trimester (vor der 20. SSW) durchgeführt wird.

Bis zur 7. Schwangerschaftswoche lässt sich das Gestationsalter anhand der Größe des Fötus (Scheitel-Steiß-Länge) sehr exakt berechnen. In dieser frühen Phase entwickeln sich die Embryonen bei allen Frauen nahezu identisch.

Ab etwa der 10. SSW hängt die Größe des Fötus von vielen individuellen Faktoren ab, darunter das Gewicht und die Körpergröße der Eltern, die Ernährung der Mutter sowie genetische Veranlagungen. Aufgrund dieser Einflüsse können völlig zeitgerecht entwickelte Babys im gleichen Stadium der Schwangerschaft bereits unterschiedliche Größen und Gewichte aufweisen.

Ab der 12. Woche erfolgt die Bestimmung durch die sogenannte Fetometrie – die systematische Ultraschallmessung des Fötus. Dabei werden unter anderem die Größe von Armen, Beinen, Kopf und den inneren Organen gemessen.

Neben der Bestimmung der Schwangerschaftswoche dient die Fetometrie auch folgenden Zwecken:

  • Das Vorhandensein oder Fehlen von körperlichen Fehlbildungen beim Fötus zu erkennen.
  • Anzeichen für eine kindliche Wachstumsverzögerung (Retardierung) festzustellen.
  • Hinweise auf mögliche genetische Anomalien zu überprüfen.

Nach der 23. SSW nimmt die Genauigkeit der Fetometrie zur reinen Terminbestimmung ab. Ab diesem Zeitpunkt nutzen Ärzte die Messwerte primär, um die gesunde Entwicklung und das individuelle Wachstum des Babys zu überwachen.

Bewegung des Fötus

Die meisten werdenden Mütter spüren die ersten zarten Kindsbewegungen zwischen der 18. und 25. Schwangerschaftswoche. Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, bemerken dieses "Flattern" oft schon deutlich früher. Das Spüren der Kindsbewegungen ist ein wunderbares, beruhigendes Zeichen für die Vitalität Ihres Babys. Es kommt jedoch auch vor, dass Frauen ohne weitere ausgeprägte Symptome erst durch diese Bewegungen überhaupt von ihrer Schwangerschaft erfahren.

Während der gesamten Schwangerschaft kontrolliert das medizinische Personal die Lage Ihres Babys im Mutterleib. Obwohl sich manche Babys lange Zeit in der Beckenendlage (Steißlage – Kopf nach oben) befinden, drehen sich die meisten Kinder bereits zwischen der 28. und 30. Woche mit dem Kopf nach unten in die optimale Geburtsposition (Schädellage). Die Position des Babys allein ist jedoch noch kein verlässlicher Indikator dafür, wann die echten Geburtswehen einsetzen.

IVF-Datum

Wenn Sie durch eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder einen Kryo-Embryonentransfer schwanger geworden sind, ist die Berechnung des Geburtstermins besonders präzise. Die Berechnung richtet sich nach dem Alter des Embryos beim Transfer. Wurden beispielsweise Embryonen fünf Tage nach der Eizellentnahme (Blastozyten) transferiert, addieren Sie ab diesem Datum exakt 261 Tage.

Wurden die Embryonen bereits drei Tage nach der Entnahme transferiert, zählen Sie 263 Tage bis zum errechneten Stichtag. In der Praxis müssen Sie diese Berechnungen jedoch selten selbst durchführen, da Ihre Kinderwunschklinik den exakten Entbindungstermin für Sie berechnet und Ihnen mitteilt.

Gynäkologische Untersuchung

Bei einem frühen Verdacht auf eine Schwangerschaft wird Ihr Frauenarzt eine Tastuntersuchung des Beckens durchführen. Dabei achtet der Mediziner auf körperliche Veränderungen an Gebärmutter und Muttermund, die auf eine Schwangerschaft hindeuten. Es ist wichtig zu erwähnen, dass diese frühen Veränderungen keine absoluten Schwangerschaftsgarantien sind, sie gehören jedoch oft zu den ersten medizinisch feststellbaren Symptomen.

Eine vaginale Untersuchung kann oft schon um die sechste Schwangerschaftswoche herum aufschlussreich sein. Zu diesem Zeitpunkt beginnt sich die Vaginalschleimhaut aufgrund der stärkeren Durchblutung bläulich-violett zu verfärben und Venen treten deutlicher hervor. Dieser Zustand wird als Chadwick-Zeichen bezeichnet und ist erst ab etwa der 6. SSW medizinisch sichtbar.

Anzeichen für bevorstehende Wehen

Gegen Ende des dritten Trimesters steigen Vorfreude und Anspannung spürbar an. Sie können es sicher kaum erwarten, Ihren kleinen Schatz endlich in den Armen zu halten. Da die letzten Schwangerschaftswochen oft körperlich anstrengend sind, sehnen viele werdende Mütter den Geburtsbeginn regelrecht herbei.

Wenn Sie unruhig werden und sich fragen, ob es bald losgeht, sollten Sie auf folgende frühe Anzeichen der Geburt achten:

  • Krämpfe: Ein Ziehen im Unterleib, das an Regelschmerzen erinnert. Diese Senk- oder Vorwehen unterscheiden sich von den schmerzlosen Braxton-Hicks-Kontraktionen (Übungswehen). Sie kommen und gehen meist über Stunden oder Tage hinweg – sie sind gut auszuhalten, aber deutlich spürbar.
  • Beckendruck: Möglicherweise verspüren Sie einen erhöhten Druck auf Becken und Scheide. Dies geschieht beim sogenannten "Tiefertreten", wenn sich das Baby tiefer in das kleine Becken absenkt. Viele Frauen haben dann das Gefühl, der Bauch sei plötzlich "nach unten gerutscht".
  • Schleimpfropfen (Zeichnen): Eine drastische Veränderung des vaginalen Ausflusses kann bedeuten, dass sich Ihr Schleimpfropf gelöst hat. Dieser zähe Pfropf verschließt den Muttermund während der Schwangerschaft und schützt Ihr Baby vor aufsteigenden Bakterien.
  • Veränderungen Ihrer Ausscheidungen: Ihr Scheidenausfluss kann kurz vor der Geburt zäher, geleeartig, leicht rosa (blutig tingiert) oder sogar sehr wässrig werden.
  • Erschöpfung: Eine plötzliche, tiefe Müdigkeit und ein ungewohnt starkes Ruhebedürfnis.
  • Diarrhöe: Der Körper reinigt sich oft auf natürliche Weise durch Durchfall, bevor die Geburtswehen einsetzen.
  • Scharfe, brennende Schmerzen im Unterleib: Ein starkes Ziehen im unteren Rückenbereich oder tiefen Unterleib.
  • Ein Energieschub: Oft als "Nestbautrieb" bezeichnet. Viele Mütter verspüren kurz vor der Entbindung den starken Drang, das Zuhause auf Hochglanz zu bringen und alles perfekt für das Baby vorzubereiten.

Das Auftreten eines einzelnen Symptoms bedeutet nicht zwingend, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht. Wenn Sie jedoch gleich mehrere dieser Anzeichen an sich bemerken, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie Ihr Baby schon innerhalb der nächsten Tage auf der Welt begrüßen dürfen!